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15. Mai 2018 | Reden

Hauptversammlung 2018

Aus den Ausführungen von Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG

Guten Morgen, meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Frau Stomberg,

die wichtigste Botschaft, die für mich über dem Rückblick auf das vergangene Jahr steht, ist: 2017 war ein Rekordjahr für LANXESS. Wir haben das beste Ergebnis unserer Unternehmensgeschichte vorgelegt und unsere bisherige Bestmarke deutlich übertroffen. Noch nie hat dieses Unternehmen so viel Geld verdient wie in diesem Rekordjahr 2017.

Das ist für uns alle eine gute Nachricht, über die wir uns zu Recht freuen können. Ich sage aber auch: Mir geht es nicht um den Rekord an sich. Die Zahl ist erfreulich, sagt aber noch wenig aus. Viel wichtiger ist mir, dass dieser Rekord eine Wegmarke in der Entwicklung von LANXESS ist – in der dauerhaften und nachhaltigen Entwicklung dieses Unternehmens. Eine Marke, die uns zeigt, dass die Entscheidungen der vergangenen Jahre richtig waren – und dass der Kurs in die Zukunft feststeht. Wir wollen den Konzern weiter gestalten und gemäß der im vergangenen Jahr kommunizierten Strategie ausrichten.

Wichtiger als die bloße Zahl ist mir auch, wie diese Leistung zustande gekommen ist. Denn die Zahlen, die ich Ihnen heute vorlege, sind das Ergebnis harter Arbeit. Alle bei LANXESS – vom Schichtarbeiter bis hin zum Vorstand – haben an einem Strang gezogen. Damit ist es uns zum einen gelungen, unser Unternehmen wieder auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Zum anderen hat gerade das vergangene Jahr in beeindruckender Weise gezeigt, dass wir wieder auf Wachstumskurs sind.

Kurzum – Wir waren in jeder Hinsicht erfolgreich: strategisch, finanziell und nachhaltig. Und aus diesen drei Perspektiven – Strategie, Finanzen und Nachhaltigkeit – möchte ich Ihnen nun über das abgelaufene Geschäftsjahr berichten.

Lassen Sie mich zunächst auf die strategischen Schwerpunkte der vergangenen Monate eingehen.

Nach der erfolgreichen Übernahme des US-amerikanischen Chemiekonzerns Chemtura war es unsere wichtigste strategische Aufgabe, seine Geschäfte erfolgreich bei LANXESS zu integrieren.

Und das ist uns, wie ich meine, gut gelungen. Alle Geschäfte von Chemtura haben den Platz in unserem Konzern gefunden, der ihnen die bestmögliche Zukunftsperspektive bietet. Das merken wir auch am signifikanten Ergebnisbeitrag, den die Geschäfte von Chemtura bereits 2017 geleistet haben. Von den angekündigten 100 Millionen Euro Synergien konnten wir im vergangenen Jahr schon 30 Millionen realisieren.

Das zeigt vor allem eines: Wir haben Ihnen im vergangenen Jahr versprochen, dass LANXESS mit der Akquisition von Chemtura größer, stärker und wettbewerbsfähiger werden würde. Und ich darf Ihnen heute sagen: Dieses Versprechen haben wir gehalten.

Meine Damen und Herren, strategisch hat uns das vergangene Jahr natürlich noch vor andere Herausforderungen gestellt. Sie alle werden es verfolgt haben, weltweit sind regionales Denken und Protektionismus auf dem Vormarsch.

Die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts zeigt doch, dass Handelshemmnisse unzweifelhaft ein Nachteil für alle sind. „Wohlstand für alle“ hat auch etwas mit freiem Handel zu tun.

LANXESS ist zwar von Zöllen auf Stahl und Aluminium nicht betroffen, muss derzeit also keine Nachteile erwarten. Dazu kommt, dass aus Amerika mehr Chemie exportiert als importiert wird. Insofern sind Zölle auf chemische Produkte eher unwahrscheinlich.

Dennoch beobachten wir die Entwicklung mit großer Sorge. Ich möchte Ihnen ausdrücklich sagen: Wir brauchen keine Abschottung unserer Märkte, keine Strafzölle oder andere Handelshindernisse. Wir brauchen internationale Kooperation, wir brauchen abgestimmtes Handeln. Und wann immer möglich, werben wir hierfür.

Es ist natürlich nicht unsere Aufgabe, sondern die der Politik, hier Entscheidungen zu treffen. Doch auch wir als Unternehmen können zunehmenden Handelshindernissen selbst etwas entgegensetzen – zum Beispiel, dass wir unsere Präsenz in den wichtigen Wachstumsmärkten erhöhen.

Und auch hierzu hat die Übernahme und Integration von Chemtura maßgeblich beigetragen. Mit ihr haben wir uns gerade in den Wachstumsregionen Asien und Amerika noch stärker verankert. In diesen beiden bedeutendsten Chemiemärkten überhaupt konnten wir beim Umsatz daher auch 2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr zulegen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir sind im vergangenen Jahr auch strategische Themen angegangen, die ein noch langfristigeres Engagement von uns fordern.

Hierzu gehört allem voran auch die fortschreitende Digitalisierung. Diese wird ohne Zweifel die Industrie, die Wertschöpfung in Deutschland und der Welt insgesamt verändern. Und auch wenn manche dies vor ein paar Jahren noch nicht glaubten: auch die chemische Industrie steht vor fundamentalen Veränderungen.

Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, von diesem Fortschritt zu profitieren, haben wir im vergangenen Jahr mit dem Bereich dLX eine Organisationseinheit geschaffen, die uns erfolgreich den Weg in die digitale Zukunft ebnen soll.

Wir sehen eine große Chance darin, durch den digitalen Fortschritt unsere Produktionsprozesse zu optimieren. Ich nenne Big Data als Stichwort: Digitalisierung gibt uns erstmals die Möglichkeit, den riesigen Schatz unserer eigenen Daten zu heben, auszuwerten und zur Verbesserung unserer Produktionsprozesse zu nutzen. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Produktion – es gilt entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Überall können wir unsere Prozesse klarer, einfacher und besser machen. Und schließlich bieten uns die neuen Technologien die Chance, unsere Kanäle zum Kunden effizienter und zielgerichteter zu gestalten. Gerade hier sehe ich großes Potenzial.

Die Digitalisierung ist auch eine Chance, Fortschritt mit und zum Nutzen der Mitarbeiter zu gestalten. Auch sie werden von der Entwicklung profitieren. Große Hoffnung setzen wir beispielsweise darauf, dass der Wissenstransfer innerhalb unseres Konzerns durch Digitalisierung noch besser wird. Wissen wird für alle Mitarbeiter leichter und direkter zugänglich sein als bisher.

Meine Damen und Herren, wir stehen bei der Digitalisierung sicher noch am Anfang. Das gilt für LANXESS, das gilt vielleicht für viele in der deutschen Industrie. Aber ich bin zuversichtlich: Es wird uns gelingen, unsere operativen Stärken – d.h. unsere Beherrschung komplizierter chemischer Prozesse, unser Produktions-Knowhow, unser Wissen um große Anlagen – diese unsere Stärken also mit den Möglichkeiten der neuen Technologien zu verbinden. Das wird eine große Herausforderung für uns, aber eben auch eine große Chance, und wir wollen sie nutzen!

Sehr geehrte Damen und Herren, lassen Sie mich nun auf die zweite Säule im Dreiklang von Strategie, Finanzen und Nachhaltigkeit zu sprechen kommen.

Ob ein Unternehmen strategisch auf einem guten Weg ist, spiegelt sich auch in seinen Zahlen wider. Und von diesen dürfen wir uns in unserem Kurs absolut bestätigt fühlen. Denn das Ergebnis von LANXESS für das Geschäftsjahr 2017 ist exzellent.

Mit 9,6 Milliarden Euro haben wir den höchsten Konzernumsatz unserer LANXESS-Geschichte erzielt. Gleiches gilt für das EBITDA, bei dem wir mit fast 1,3 Milliarden Euro ebenfalls einen Spitzenwert erzielten. Dabei haben alle Segmente ihr Ergebnis steigern können und so zum Gesamterfolg beigetragen.

Einzig beim Konzernergebnis hatten wir einen Rückgang zu verzeichnen. Mit 87 Millionen Euro lag der Wert unter dem Vorjahr. Grund für den Rückgang waren erhebliche einmalige Sonderaufwendungen vor allem für die Integration der Chemtura-Geschäfte, für die Konsolidierung von Produktionsnetzwerken sowie eine Einmalbelastung aus der US-Steuerreform.

Bereinigt um diese Sondereffekte sowie um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte stieg das Konzernergebnis um 53,9 Prozent von 246 Millionen Euro auf 379 Millionen Euro.

Auch beim organischen Wachstum haben wir 2017 wichtige Akzente gesetzt. In Leverkusen investierten wir 120 Millionen Euro, in Krefeld 50 Millionen und erstmalig seit langer Zeit auch wieder in Brunsbüttel 10 Millionen.

Unsere Investitionen machen eines ganz deutlich: Wir glauben an den Standort Deutschland und natürlich besonders an unsere Heimat Nordrhein-Westfalen, für die unser Herz besonders stark schlägt und an dem wir uns inzwischen auch wieder stärker wertgeschätzt fühlen.

Die neue nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich dynamisch und engagiert wichtigen Reformvorhaben zugewendet und bislang großen Tatendrang in der Industrie- und Wirtschaftspolitik gezeigt. So wurden beispielsweise bürokratische Hürden, unter anderem bei Genehmigungsverfahren, mit der Verabschiedung des Entfesselungspakets beseitigt. Die Pläne der Landesregierung sind ein klares Zeichen für das Streben nach besseren Standortbedingungen und der Re-Etablierung eines Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft.

Ich hoffe und bin zugleich überzeugt, dass dieser frische Wind aus NRW auch nach Berlin wehen wird. Denn eines möchte ich sehr deutlich betonen: Deutschland braucht die Industrie. Dieser Tatsache sollte sich die neue Bundesregierung bewusst sein und sie maßgeblich in ihre Überlegungen mit einbeziehen.
Sie sehen, meine sehr geehrten Damen und Herren: 2017 war also nicht nur strategisch, sondern gerade auch finanziell ein erfolgreiches Jahr für LANXESS.

Mein besonderer Dank hierfür gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihrem außergewöhnlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass LANXESS so gut dasteht. Mit diesem tollen Team freue ich mich, den Konzern auch in den kommenden Jahren zu gestalten.

Einen besonderen Dank möchte ich aber auch Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionären, für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit aussprechen.

Unsere Geschäfte sind im vergangenen Jahr hervorragend gelaufen und natürlich möchten wir Sie an unserem Erfolg mit einer erneut steigenden Dividende beteiligen. Wir schlagen der Hauptversammlung deshalb vor, die Dividende je Aktie auf 80 Cent zu erhöhen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 14 Prozent und einem Ausschüttungsvolumen von rund 73,2 Millionen Euro. Damit setzen wir den Trend der vergangenen Jahre fort.

Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre, in der heutigen Zeit sind nicht mehr nur allein die wirtschaftlichen Ergebnisse Indikator für den Erfolg von Unternehmen – sondern auch, wie gut es Ihnen gelingt, Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Ich bin stolz darauf, dass uns dies auch im vergangenen Jahr in besonderem Maße gelungen ist.

So sind wir 2017 erneut in den Dow Jones Sustainability Index aufgenommen worden. Dieser Index beurteilt Unternehmen nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien. Jedes Jahr werden nur die besten 10 Prozent jeder Branche aufgenommen. Daher freut es mich besonders, dass wir erneut in diesem Index gelistet sind.

Eine weitere Würdigung unseres Engagements war auch die erneute Aufnahme in die Bestenliste des sogenannten Carbon-Disclosure-Projects. Diese Initiative erhebt jährlich Daten zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen von Unternehmen. Im Oktober erhielten wir die Bestnote. Damit gehören wir zu den besten 5 Prozent aus mehreren tausend Unternehmen.

Und unsere Zahlen belegen unser Engagement durchaus eindrucksvoll. 13,8 Millionen Tonnen Klimagas-Emissionen haben wir in den vergangenen 10 Jahren eingespart – das entspricht dem CO2-Ausstoß aller rund 600.000 registrierten Autos in Köln und Bonn im gleichen Zeitraum. Und wir arbeiten weiter daran, den Ausstoß zu reduzieren.

Doch wir arbeiten nicht nur daran, die Emissionen bei der Produktion zu reduzieren. Wir arbeiten auch unermüdlich daran, all unsere Prozesse nachhaltiger zu gestalten.

Ein tolles Beispiel ist hierfür das Recycling von Abfällen bei der Lederherstellung. Unter dem Titel „ReeL - Ressourceneffiziente Herstellung von Lederchemikalien“ haben wir gemeinsam mit dem Leverkusener Forschungsinstitut INVITE eine modulare Pilotanlage konzipiert, um aus Falzspänen und Schnittabfällen sowie aus pflanzlicher Biomasse Nachgerbstoffe der Marke „X-Biomer“ herzustellen. Bislang wurden diese Schnittabfälle entsorgt. Künftig könnten Produktionsreste direkt in der Gerberei verwertet werden und dadurch das Nachhaltigkeitsprofil der Lederfertigung deutlich verbessern. Ein Modell der Anlage haben wir für Sie im Umlauf der arena ausgestellt.

Für unser Engagement hat uns das Bundesumweltministerium mit seinem Innovationspreis für klima- und umweltfreundliche Projekte ausgezeichnet. Und darauf dürfen wir – und insbesondere die Mitarbeiter, die die Anlage entwickelt haben – stolz sein.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, gesellschaftlicher Verantwortung gerecht zu werden, ist eine Aufgabe, die weit über ein Geschäftsjahr hinaus reicht. Sie muss zum Kern des Unternehmens gehören. LANXESS hat das verstanden. Unser erklärtes Ziel ist es, ein zuverlässiger und langfristiger Partner zu sein.

Ein herausragendes Beispiel für diesen Ansatz ist sicher unsere Bildungsinitiative.

Seit inzwischen 10 Jahren unterstützen wir Schulen an unseren Standorten in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Seit 2008 haben wir rund 5 Millionen Euro in die Ausstattung von Fachräumen, Unterrichtsmaterialien, Labortagen und Workshops investiert.

Auch in den kommenden Jahren werden wir die Bildungsinitiative fortführen. Denn ohne junge Menschen, die sich für die Naturwissenschaften begeistern, wird der Industriestandort Deutschland langfristig nicht wettbewerbsfähig sein können.
 
Sehr geehrte Damen und Herren, das Geschäftsjahr 2017 war für LANXESS ein hervorragendes. Und auch ins Jahr 2018 sind wir gut gestartet. Mit dem besten Auftaktquartal der Unternehmensgeschichte knüpfen wir nahtlos an die gute Entwicklung des vergangenen Jahres an.

Unser globaler Umsatz wuchs um knapp 7 Prozent auf 2,565 Milliarden Euro – nach 2,401 Milliarden Euro im Vorjahr.

Unser EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich deutlich um 14 Prozent auf 375 Millionen Euro nach 328 Millionen Euro im Vergleichsquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um fast einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr auf 14,6 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich um 23 Prozent auf 96 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Für 2018 gehen wir davon aus, dass die Chemieindustrie stärker als das globale Bruttoinlandsprodukt wachsen wird. Dabei wird China ganz klar der Wachstumsmotor bleiben. Wir gehen allerdings gleichermaßen davon aus, dass auch der amerikanische chemische Markt stärker als in der Vergangenheit wachsen wird, unter anderem auch durch die dortige Steuerreform.

Was LANXESS angeht, so sind wir überzeugt, dass wir durch Mengenwachstum und Kostendisziplin unser Ergebnis weiter steigern werden und unser EBITDA trotz des schwachen Dollars gegenüber 2017 höher ausfallen wird. Wir rechnen mit 5 bis 10 Prozent mehr. Das ist für uns alle eine gute Nachricht.

Meine Damen und Herren,
in den vergangenen Jahren haben wir bewiesen, dass wir mit großer Disziplin und Engagement zu Höchstleistungen fähig sind. Und ich darf Ihnen versprechen: Mit unserem vollen Engagement und unserer ganzen Leidenschaft können Sie auch 2018 rechnen. Dabei bitte ich Sie um Ihre Unterstützung.

Herzlichen Dank!

Meine sehr geehrten Damen und Herren, lassen Sie mich zum Abschluss meiner Ausführungen noch einige sehr persönliche Worte sagen. Der Erfolg, so heißt es, habe viele Väter. Manchmal sticht einer aber besonders hervor. Und so möchte ich heute einen besonders wichtigen Vater unseres Erfolgs und eine besondere Persönlichkeit würdigen – unseren Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Rolf Stomberg.

Lieber Herr Dr. Stomberg,

seit 13 Jahren sind Sie Aufsichtsratsvorsitzender der LANXESS AG. Sie haben das Amt am 4. April 2005 in einer schwierigen Zeit aber auch in einer Zeit des Aufbruchs übernommen. Das junge Unternehmen war gerade erfolgreich an der Börse gestartet und hoffnungsvoller Optimismus war im Konzern zu spüren. Doch es gab auch viel Unsicherheit, die Frage, ob das „Unternehmen“, im wahrsten Sinne des Wortes, gelingen würde.

Ich selbst habe die Anfänge als Finanzvorstand miterleben dürfen. In dieser schwierigen, unruhigen Anfangszeit einen erfahrenen und besonnenen Aufsichtsratsvorsitzenden an der Seite zu wissen, war ein beruhigendes Gefühl.

Lieber Herr Dr. Stomberg,

im Jahr 2005 haben Sie die erste Hauptversammlung der LANXESS AG geleitet. Heute sitzen Sie Ihrer 14. und letzten Hauptversammlung vor.

Ich möchte Ihnen – auch im Namen meiner Vorstandskollegen und des gesamten LANXESS-Konzerns – sehr herzlich für unsere über ein Jahrzehnt lange sehr offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Ihr klarer Blick auf LANXESS, Ihr Pragmatismus und Ihre Verbundenheit haben uns auch in schwierigen Zeiten Orientierung und Sicherheit gegeben.

Wenn Sie LANXESS heute als Aufsichtsratsvorsitzender verlassen, hinterlassen Sie ein gesundes und für die Zukunft gewappnetes Unternehmen. Und daran haben Sie großen Anteil. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, Ihren Rat und Ihren unermüdlichen Einsatz für dieses fantastische Unternehmen. Danke und alles Gute!



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