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17. März 2010 | Reden

Bilanzpressekonferenz am 17. März 2010 in Köln

Aus den Ausführungen von Dr. Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG

(Es gilt das gesprochene Wort)


Guten Tag, meine sehr geehrten Damen und Herren,herzlich willkommen zur Bilanzpressekonferenz 2010 der LANXESS AG. 


Sie sehen: 


Das Thema Wasser hat für unser Unternehmen eine ganz besondere Bedeutung. 2010 ist für uns sogar das „Jahr des Wassers“ - und zwar aus ökologischen ebenso wie ökonomischen Gründen. Davon wird gleich noch die Rede sein. 


Und natürlich passt es auch zum „Jahr des Wassers“, die Bilanzpressekonferenz hier, wenige Meter vom Rheinufer entfernt, zu veranstalten. 


Zumal dieser neue Veranstaltungsort in Köln auch symbolisiert: LANXESS schaut heute nicht nur zurück auf das abgelaufene Geschäftsjahr, sondern auch nach vorne. 


Denn hier in Köln wird ja künftig der Hauptsitz unseres Unternehmens sein - auch wenn wir den konkreten Zeitplan krisenbedingt zunächst verschoben haben.In dieser Frage wie auch in allen anderen gilt: 


Wir bleiben auf Kurs! 


Auch die Krise hat uns davon nicht abgebracht. 



Natürlich hat sie der gesamten chemischen Industrie und somit auch uns zugesetzt – und in den Ergebnissen des Jahres 2009 tiefe Spuren hinterlassen.Der Umsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich zurückgegangen – um insgesamt 23 Prozent – von rund 6,6 Milliarden im Jahr zuvor auf rund 5,1 Milliarden Euro.


Meine Damen und Herren, dies ist ein Rückgang von historischem Ausmaß.Verantwortlich dafür war der dramatische Nachfragerückgang in den wichtigsten Abnehmerbranchen der industriellen Chemie. 


Allein die Automobilindustrie verzeichnete weltweit einen Produktionseinbruch um 13,5 Prozent. 


Bei den Reifenherstellern betrug das Minus 8,5 Prozent und die Bauindustrie musste einen Umsatzrückgang um 6,7 Prozent hinnehmen. 


Wir weisen für 2009 ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 465 Millionen aus. Das ist erfreulicherweise mehr, als wir zu Beginn des Jahres erwarteten. Aber es ist eben doch ein Rückgang von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 


Doch, meine Damen und Herren, trotz einer durchschnittlichen Auslastung unserer Anlagen von nur 70 Prozent für das Gesamtjahr 2009 ist es uns gelungen, eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 9,2 Prozent zu erzielen. 


Das sind nur 1,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Und wir haben ein positives Konzernergebnis von 40 Millionen Euro erwirtschaftet und damit trotz der niedrigen Auslastung profitabel gearbeitet. 


Die Nettoverschuldung ging aufgrund der strikten Kapitaldisziplin von 864 auf 794 Millionen Euro zurück.


Trotz des schwierigen Jahres haben wir auch 2009 nicht die Zukunft aus den Augen verloren, sondern haben weiter investiert: 


Mit insgesamt 101 Millionen Euro Ausgaben für Forschung und Entwicklung unterstreichen wir unseren Anspruch, innovative und kundenorientierte Lösungen zu entwickeln, um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. 


Der Anteil der F&E-Aufwendungen an den Umsatzerlösen betrug deshalb zwei Prozent nach 1,5 Prozent im Vorjahr. Die Zahl der in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeiter stieg von 441 auf 505. 


Und: Seit Anfang 2009 arbeitet die neue Group Function „Innovation“ an übergeordneten, zentralen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für LANXESS.Zudem haben wir auch im Jahr der schwersten Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg weiter investiert: 


Insgesamt 275 Millionen Euro! Damit wurden auch unsere Aktivitäten in den wachstumsstarken BRIC-Ländern erfolgreich gestärkt!


Trotz Krise blieben unsere Umsätze in diesen Märkten nahezu konstant, und wir konnten deren Umsatzanteil – über den Gesamtkonzern gesehen – deutlich steigern.


Einen wesentlichen Beitrag dazu haben 2009 vor allem die Geschäfte in der Region Asien/Pazifik geleistet. Das Umsatzminus war dort mit 1,3 Prozent vergleichsweise gering, wobei sich die Umsätze nach einem scharfen Rückgang im Lauf des Jahres schnell erholten und heute bereits über dem Vorkrisenniveau befinden. 


Insbesondere China, Korea und Indien sendeten positive Signale mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten. Und das wirkte sich erfreulicherweise auch auf den Konzern insgesamt aus: Denn mit knapp 23 Prozent lag der Anteil der Region Asien/Pazifik am Konzernumsatz nunmehr deutlich bei über einem Fünftel. 


Das ist ein absoluter Rekordwert! 


Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Steigerung um fünf Prozentpunkte. 


Und verglichen mit unserem Start vor fünf Jahren handelt es sich sogar um eine Verdoppelung des Volumens! Damit rückt die Region Asien/Pazifik in ihrer Bedeutung für den Konzern nun an zweite Stelle nach der Region EMEA (ohne Deutschland) und vor Deutschland und Nordamerika auf den Plätzen 3 und 4 – und das ist gut so, denn auch künftig erwarten wir die wichtigsten Wachstumsimpulse aus dieser Region.


Hier bewährt sich unsere Strategie, konsequent zusätzliche Wachstumschancen in Asien zu nutzen.


Ganz besonders setzen wir in diesem Zusammenhang auf das Segment Performance Polymers. 


In dieser Region stieg der Umsatz des Segments im Jahresverlauf 2009 operativ um zwei Prozent. 


Und das beweist einmal mehr: 

Auch 100 Jahre nach der Erfindung des ersten synthetischen Kautschuks sind hochwertige Synthesekautschuke wichtiger denn je – ganz besonders eben in Asien.


Jetzt macht es sich für LANXESS bezahlt, dass wir uns mit unseren Premium-Produkten konsequent auf den asiatischen Märkten positioniert haben. 


Auf diesem Weg werden wir weiter gehen. Ich komme gleich noch einmal darauf zurück.


Zuvor will ich kurz die Entwicklung in den Segmenten darstellen: Im Segment Performance Polymers milderte eine Belebung der Nachfrage – insbesondere in Asien – ab der zweiten Jahreshälfte den signifikanten Umsatzeinbruch im ersten Halbjahr. Dennoch ergab sich in der Gesamtjahresschau ein Rückgang der Umsatzerlöse um rund 27 Prozent.

 

Das EBITDA vor Sondereinflüssen im Segment Performance Polymers fiel preis- und mengenbedingt deutlich um fast 40 Prozent auf 250 Millionen Euro.
Dennoch konnten wir die EBITDA-Marge mit 10,5 Prozent im zweistelligen Prozentbereich halten. 


Das Segment Advanced Intermediates hatte weniger starke Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Insgesamt war ein Rückgang um knapp 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu verkraften. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um 32 Millionen Euro beziehungsweise 17,2 Prozent auf 154 Millionen Euro. 


Demgegenüber konnten wir die EBITDA-Marge mit 13,9 Prozent nahezu auf dem Vorjahresniveau von 14,2 Prozent halten. Dazu haben auch die erfolgreich abgeschlossenen Akquisitionen in Asien beigetragen.


In unserem dritten Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Geschäftsjahr um knapp 21 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Und auch das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich um knapp 25 Prozent auf 182 Millionen Euro.


Auch hier erreichte die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen mit 11,9 Prozent beinahe das Vorjahresniveau von 12,5 Prozent.



Meine Damen und Herren, 

2009 war für uns alle ein hartes Jahr! 


Durch massives Gegensteuern blieb das LANXESS Schiff auf Kurs. Daher werden wir der Hauptversammlung auch für das abgelaufene Geschäftsjahr wie schon im Jahr zuvor eine Dividendenzahlung in unveränderter Höhe von 50 Cent je Aktie vorschlagen.


Insgesamt zeigen diese Ergebnisse aus dem Krisenjahr, dass wir LANXESS in den zurückliegenden Jahren strategisch richtig aufgestellt haben und großen Herausforderungen gut gerüstet gegenüber stehen. 


LANXESS hat unmittelbar mit dem Ausbruch der Krise in einem zentralen Krisenstab globale Maßnahmen und Aktionen entwickelt und koordiniert. Im Wesentlichen waren drei Stoßrichtungen für das Management der Krise von besonderer Bedeutung: Erstens:Unser flexibles Anlagenmanagement. 


Damit gelang es uns, die großen Produktionsanlagen unseres weltweiten Netzwerkes auf den Nachfragerückgang präzise einzustellen.


Sowohl der in diesem Ausmaß noch nie da gewesene Volumenrückgang als auch die starken Schwankungen mussten gemanagt werden. Auch unser Working Capital haben wir sehr schnell auf den Nachfrageeinbruch eingestellt.  


Zweitens: 

Unser Maßnahmenpaket „Challenge09-12“. 

Dabei beteiligen sich – wie Sie wissen – alle Mitarbeitergruppen bis zum Vorstand weltweit solidarisch an den notwendigen Kostensenkungen – und zwar durch Entgeltverzicht beziehungsweise die Verschiebung jährlicher Gehaltsanpassungen oder den Verzicht auf signifikante Bestandteile der variablen Vergütung. 


Drittens: 

Wir haben unsere gute Positionierung in Asien gezielt genutzt als die dortigen Märkte sich wieder erholten. 



Meine Damen und Herren, wir verfolgen unseren auf Stabilität ausgerichteten Kurs in 2010 weiter: 


Das heißt zum einen: 


Wir setzen unser „Challenge09-12“-Programm weiter fort. Im Jahr 2010 wollen wir auf diese Weise 140 Millionen und bis zum Jahr 2012 insgesamt 360 Millionen Euro einsparen. Zum anderen setzen wir aber vor allem weiter auf Wachstum und wollen zusätzliche Wachstumschancen in Märkten wie China und Indien verstärkt nutzen.

Gleich zu Beginn des Jahres haben wir deshalb den Bau unseres neuen Kautschukwerks für rund 400 Millionen Euro in Singapur wieder aufgenommen, den wir zu Beginn der Krise vorsorglich gestoppt hatten. 


Das heißt:
Wir setzten weiterhin auf Asien und vor allem auf High-Tech-Produkte und High-Tech-Produktion auch in Asien. 


Ein anderes Beispiel für unsere erfolgreiche „LANXESS goes Asia“-Strategie sehen Sie in Indien: Dort haben wir soeben die erste Bauphase für den neuen Produktionsstandort Jhagadia abgeschlossen und die Fertigung von Kautschuk-Chemikalien gestartet.


Aber auch in Deutschland sind wir aktiv: 

Vor zwei Monaten erst haben wir in Bitterfeld mit dem Bau eines neuen Chemiewerks begonnen. 

Insgesamt werden dort rund 30 Millionen Euro investiert und LANXESS schafft langfristig rund 200 neue Arbeitsplätze.

Voraussichtlich ab Ende 2010 entwickeln und produzieren wir dort so genannte Membran-Filtrationstechnologien zur Wasseraufbereitung – für die Bereitstellung von Trinkwasser ist dies ebenso wichtig wie für High-Tech-Fertigung beispielsweise in der Halbleiter- oder Pharmaindustrie. 


Es handelt sich um eine der modernsten Anlagen in Europa, und damit auch um ein klares Zeichen für unser weltweites Engagement bei der Wasseraufbereitung. Nicht umsonst haben wir das Jahr 2010 zum LANXESS „Jahr des Wassers“ ausgerufen, wie Sie dem Film eingangs ja bereits entnehmen konnten. All das, meine Damen und Herren, sind Beispiele für unsere Premium-Produktstrategie: 


Wir bieten unseren Kunden überall auf der Welt genau die Premium-Produkte und Dienstleistungen an, die überdurchschnittliche Preise und Margen rechtfertigen. 


Diese Kombination – mit den richtigen Produkten und Technologien, passend zu den wichtigen Trends, am richtigen Ort zu sein – hat sich als wirksamer Schutz gegen die Einwirkung von Krisenfaktoren erwiesen.Damit sind wir auch bei der Gewinnung von neuen Kunden in den Wachstumsmärkten sehr erfolgreich:


Unsere drei Kautschuk-produzierenden Business Units etwa haben im vergangenen Jahr ihre Kundenliste in der Region Asien um insgesamt mehr als 70 neue Abnehmer für ihre Kautschukprodukte erweitert – darunter drei namhafte Reifenhersteller aus China, Indien und Vietnam. 


Und ebenfalls sehr erfreulich:


Wir konnten auch neue Anwendungsbereiche für unsere innovativen High-tech-Kautschuke erschließen. 


So etwa für Butylkautschuk: 


Wir zählen seit 2009 Unternehmen in Indien, Korea und Thailand zu unseren Kunden, die unseren Butylkautschuk für Pharma- und Medizintechnikanwendungen einsetzen.Bei den technischen Kautschuken sind neben China, Indien, Japan und Korea aus nahezu allen ostasiatischen Schwellenländern neue Kautschuk-Kunden mit hohem Wachstumspotenzial vertreten.



Meine Damen und Herren, seit der Unternehmensgründung von LANXESS setzen wir konsequent auf die entscheidenden Markttrends in den richtigen Regionen – gerade eben auch in der Krise: 


Mobilität, Wasseraufbereitung und Urbanisierung haben sich als stabile Treiber des globalen Wachstums erwiesen. 


Beispielsweise steigt weltweit beständig die Nachfrage nach unseren neuen Reifenkautschuken, denn der Bedarf an modernen Reifen wird in den nächsten Jahren weiter überproportional zunehmen. 


Denn:

Von der neuen Reifengeneration wird verlangt, dass sie sicherer und leistungsfähiger wird, ein besseres Bremsverhalten zeigt und dabei zusätzlich den Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert.  


Gesetzesinitiativen wie das so genannte „Tire Labelling“, durch das erstmals EU-weit eine Reifen-Kennzeichnungspflicht für Kriterien wie Kraftstoff-Effizienz, Nasshaftung und Geräusch-Emissionen vorgeschrieben wird, werden diesen Trend verstärken. 

Für die Herstellung dieser modernen Reifen werden neue Hochleistungskautschuke benötigt, wie sie LANXESS entwickelt und herstellt. 


Meine Damen und Herren, die globale Nachfrage nach hygienischem Wasser nimmt massiv zu, einerseits bedingt durch immer mehr Bewohner auf unserem Planeten, anderseits durch wirtschaftliche Wachstumsinitiativen und intensivere Landwirtschaft. Nur mittels moderner Chemie werden etwa die von den United Nations formulierten Ziele erreicht werden können. Daher investiert, wie schon zuvor angesprochen, unsere Business Unit Ion Exchange Resins in neue Chemiewerke und Technologien.  


Viele unserer Business Units profitieren von den enormen Aufwendungen für Infrastrukturprojekte in den Wachstumsländern, etwa der Geschäftsbereich Inorganic Pigments mit Lösungen für Feuerfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit. 



Diese Beispiele zeigen aber auch: Vieles von dem, was wir tun, macht nicht nur ökonomisch, sondern eben auch ökologisch Sinn.


Ganz ähnlich verhält es sich übrigens mit dem Thema CO2-Reduktion.


Auch hier macht sich Nachhaltigkeit für das Unternehmen ebenso bezahlt wie für die Umwelt. 


So erreicht LANXESS beispielsweise schon in 2009 eine weltweite Reduktion seiner CO2-Emissionen um 50 Prozent gegenüber 2007.


Und: Mit Leuchtturm-Projekten wie dem erst in der vergangenen Woche in Betrieb genommenen, standorteigenen Kraftwerk im brasilianischen Porto Feliz setzt LANXESS international Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Durch die Verbrennung von Zuckerrohrrückständen wird dort die CO2-neutrale Energieproduktion ab sofort Realität.


Ähnliche Anlagen an unseren Standorten im indischen Nagda und Jhagadia befinden sich derzeit im Bau. 


Weltweit investieren wir in den nächsten Jahren rund 80 Millionen Euro in nachhaltige und wettbewerbsfähige Energieerzeugung.



Meine Damen und Herren, 


Wir haben die Krise gut gemanagt! 


Wir haben LANXESS gut aufgestellt!


Und ich möchte sagen: 


LANXESS hat den Belastungstest gut bestanden!


Aber: LANXESS schaut weiterhin mit Respekt in die Zukunft.  Denn diese Zukunft ist aus heutiger Sicht in weiten Teilen weiterhin ungewiss. Es ist zwar davon auszugehen, dass die Weltwirtschaft ihren in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 eingeschlagenen Erholungskurs 2010 fortsetzen wird. Wir rechnen allerdings gegenwärtig mit einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts von nicht mehr als 2,5 Prozent. Die allmähliche Erholung wird regional unterschiedlich verlaufen und von einer sich normalisierenden Saisonalität begleitet sein. 


In Asien zeigt sich die deutlichste Verbesserung. Insbesondere aus China und Indien kommen weiter zunehmend positive Wachstumssignale, vor allem im Kautschuk-Bereich. 


In Nordamerika und Europa bleibt dagegen die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung weiter bestehen.


Bei den Rohstoffkosten geht LANXESS für das Jahr 2010 von einem weiteren Preisanstieg aus. 


Nach dem deutlichen Verfall der Preise für Rohstoffe setzte ab dem zweiten Quartal 2009 wieder ein Anstieg der Rohstoffkosten ein, der zu Jahresbeginn 2010 weiter anhielt. 


An der bewährten Preis-vor-Menge-Strategie halten wir bewusst fest.Insgesamt stimmen uns das vierte Quartal 2009 und der Verlauf des ersten Quartals zuversichtlich. Wir erwarten für 2010 ein deutlich verbessertes Ergebnis gegenüber 2009, auch wenn zurzeit noch kein selbst tragender Aufschwung erkennbar ist. 


Da die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin mit Risiken behaftet ist, setzen wir auch künftig auf die konsequente und erfolgreiche Umsetzung des globalen Maßnahmenpaketes „Challenge09-12“.

 

Mit dessen Hilfe wollen wir in diesem Jahr Einsparungen von rund 140 Millionen Euro erreichen. Meine Damen und Herren, LANXESS hat das schwerste Jahr seiner Existenz gut gemeistert. Wir sind dank unseres stringenten Krisenmanagements nun in einer hervorragenden Ausgangsposition, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Dabei werden wir wie bisher schrittweise und mit Kapitaldisziplin vorgehen. 


Und wir setzen weiterhin auf die Kultur der Kooperation bei LANXESS – sie war, ist und bleibt unser wichtigster Verbündeter bei der Bewältigung der Krise.Vielen Dank!


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der LANXESS AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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