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24. Juni 2014 | Reden

Matthias Zachert am 24. Juni 2014 in Mannheim: 125 Jahre Rhein Chemie

Aus den Ausführungen von Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG

Das Gründungsjahr der Rhein Chemie, meine Damen und Herren, scheint wirklich ein „herausragender Jahrgang“ gewesen zu sein.


Denn nicht nur der bemerkenswerte Mannheimer Wasserturm wurde eingeweiht – Sie haben es eben erwähnt, lieber Dr. Borkowsky – sondern auch der berühmte Eiffelturm in Paris wurde pünktlich zur Weltausstellung 1889 feierlich eröffnet.


Die Rhein Chemie ist unter den 125-Jährigen also in bester Gesellschaft!


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Kurz,
sehr geehrter Dr. Borkowsky,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Gäste und Freunde der Rhein Chemie,
meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich begrüße Sie ganz herzlich hier im Mannheimer Rosengarten zu diesem besonderen Anlass:

  • 125 Jahre maßgeschneiderte Produkte
  • 125 Jahre Innovation und Fortschritt
  • 125 Jahre Erfolg auf immer neuen Märkten
  • 125 Jahre fortlaufende Veränderung.


Meine Damen und Herren, unsere Tochter Rhein Chemie feiert Geburtstag – und wir als Mutterkonzern gratulieren von Herzen.

Denn die Rhein Chemie war für uns schon immer eine ganz besondere Tochter. Und das, obwohl sie auf den ersten Blick so ganz anders ist:

Sie hat einen eigenen Namen und einen eigenen Markenauftritt,
sie ist in einer eigenen Zentrale hier in Mannheim beheimatet,
und sie blickt, ganz anders als die Mutter LANXESS, auf eine eigene 125-jährige und sehr eindrucksvolle Geschichte zurück, wie Herr Dr. Borkowsky gerade gezeigt hat.

Diese langjährige Expertise und die eigene Marke haben sich für LANXESS als echte Bereicherung erwiesen.


Denn der Geist, mit dem wir bei LANXESS und der Rhein Chemie arbeiten, ist derselbe, wir ergänzen einander und wir gehen in die gleiche Richtung.
Wie gut die Rhein Chemie zum LANXESS-Konzern passt, sieht man an vielen Dingen, zum Beispiel am Portfolio und an den Märkten:


Die Rhein Chemie bietet hochklassige Produkte für die kautschukverarbeitende Industrie sowie die Kunststoff- und Schmierstoffindustrie. Das passt perfekt zu den Kerngeschäften von LANXESS. Denn auch im Mutterkonzern besteht ausgeprägtes Wissen auf dem Gebiet der Kautschuke. Aber es gibt auch – wie bei der Rhein Chemie – zahlreiche Spezialitätengeschäfte. Die Rhein Chemie war über all die Jahre immer Innovationstreiber und besetzt mit ihren Produkten weltweit führende Marktpositionen. Ein Anspruch, der ebenfalls im gesamten LANXESS Konzern fest verankert ist.


Und nicht zuletzt war die Rhein Chemie seit der Gründung von LANXESS im Jahr 2004 ein wesentlicher Treiber unseres globalen Veränderungsprozesses.


So fing die Rhein Chemie in 2005 mit der ersten Portfolioveränderung an, als die Tochter ISL an den Berlac Konzern verkauft wurde. Aber die Rhein Chemie setzte auch bei dem Ausbau der Geschäfte später starke Akzente. Ein wichtiger Meilenstein war dabei die Akquisition der argentinischen Darmex Anfang 2011: Mit ihr stieg die Rhein Chemie in die Bladder Industrie ein – ein Gebiet, auf dem sie nun weltweit weiter expandiert haben.


Gleichzeitig hat sich die Rhein Chemie auch in dem Trennmittelgeschäft verstärkt. So wurde im Juli 2011 das entsprechende Geschäft der Wacker AG übernommen. Das war zugleich ein Ausbau der Position in den wachsenden Marktsegmenten für die so genannten semi-permanenten Trennmittel und Bladder Coatings. Ein großer Erfolg!


Im März 2012 erwarb die Rhein Chemie das in den USA ansässige Unternehmen Tire Curing Bladders, um die eigene Position in der Bladderindustrie weiter weltweit auszubauen.


Neben Akquisitionen hat die Rhein Chemie allerdings auch organische Investitionen erfolgreich umgesetzt.  Hier ist etwa das Werk im russischen Lipezk, das heute Kautschukadditive produziert und bald eben auch Bladder herstellen wird, hervorzuheben. Die Rhein Chemie ist übrigens die erste Produktionsstätte des LANXESS-Konzerns in Russland überhaupt, was auch ein Zeichen für die Schnelligkeit unserer Tochtergesellschaft ist und dass das Unternehmen interessiert daran ist, seinen Kunden in den entsprechenden Absatzmärkten auch zu folgen und diese zu unterstützen.


Im Mai des vergangenen Jahres eröffneten wir außerdem eine neue Produktionsstätte an unserem Standort Porto Feliz in Brasilien. Die Rhein Chemie produziert auch dort jetzt ihre Rhenoshape-Bladder.


Diese globale Ausrichtung, die unseren Konzern und die Rhein Chemie prägt, werden wir übrigens später noch – auf vertonte Art und Weise – zu hören bekommen: Die Musikinitiative MIAGI, das ist ein LANXESS-Förderprojekt in Südafrika, wird die heutige Feierstunde musikalisch begleiten.


Meine Damen und Herren, die Rhein Chemie ist eine Tochter, auf deren Leistungen wir in der LANXESS-Familie sehr stolz sind. Und sie kann uns als Vorbild dienen.


Denn Sie wissen es vielleicht: LANXESS ist als Konzern im Umbruch.
Nach zehn Jahren Erfolgsgeschichte stehen wir gerade vor einer deutlichen Neuausrichtung, um uns an die veränderten Märkte anzupassen.
Das erfordert höchste Flexibilität, eine gute Strategie, den Willen zum Wandel und eine schlagkräftige Mannschaft.


Bei so einem Wandlungsprozess können wir durchaus von der Rhein Chemie lernen.In den vergangenen 125 Jahren hat sie vielfach bewiesen, dass sie sich an neue Gegebenheiten anzupassen vermag:
Auf mehrfach wechselnde Eignerstrukturen, auf neue Märkte, auf neue Produkte – selbst der Unternehmensname änderte sich mehrfach.
Mit dem Ursprungsunternehmen von vor 125 Jahren hat die Rhein Chemie von heute jedenfalls nicht mehr viel gemein.


Aber die Rhein Chemie ist erfolgreich geblieben, auch über manche schwierige Phase hinweg – vor allem aufgrund ihrer Innovationskraft, ihrer besonderen Kundennähe und der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu ergreifen.


Darauf kommt es an, das zeigt uns dieses Jubiläum sehr klar und deutlich.
Ich bedanke mich deshalb bei den Kunden der Rhein Chemie, die dem Unternehmen vielfach bereits seit Jahrzehnten die Treue halten.
Das verstehen wir im ganzen Konzern als Ansporn, auch künftig die besten Produkte, Lösungen und Services für Sie zu entwickeln.


Ich bedanke mich bei den vielen Menschen aus Wissenschaft und Verwaltung, aus Politik und Wirtschaft, von Gewerkschaften, Verbänden und Organisationen, die die Rhein Chemie ebenfalls seit vielen Jahren begleiten – mit notwendiger Kritik und Diskussion, aber vor allem mit Unterstützung und enormem Zuspruch.


Und ich bedanke mich natürlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rhein Chemie: Ohne Sie und Ihren unermüdlichen Einsatz wären die lange Geschichte der Rhein Chemie und ihr Erfolg nicht möglich gewesen! Sie alle haben dazu maßgeblich beigetragen und Sie gestalten auch die Zukunft dieses Unternehmens.


Zum Schluss möchte ich noch einmal auf den Eiffelturm zurück kommen:
Die Farbpigmente für den alle sieben Jahre fälligen Anstrich dieses Wahrzeichens liefert die Rhein Chemie zwar nicht – aber sie kommen von dem Mutterunternehmen LANXESS! Insofern bleibt das in der Familie...


In diesem Sinne: Ganz herzlichen Dank, und meine Gratulation!

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der LANXESS AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Ingo Drechsler

Ingo Drechsler
Leiter External Relations

Telefon: +49 221 888 53790

Fax: +49 221 8885 4994

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