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28. September 2017

Doppelter Geburtstag für Bond-Laminates

  • Unternehmen besteht seit 20 Jahren
  • Seit fünf Jahren Tochter des LANXESS-Konzerns
  • Experte für endlosglasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe
  • Führender Anbieter von Leichtbau-Technologie für die Automobilindustrie

Die Bond-Laminates GmbH feiert gleich zweifach Geburtstag: Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren gegründet und vor fünf Jahren vom Spezialchemie-Konzern LANXESS übernommen. Seit seiner Gründung ist das Unternehmen stetig gewachsen. Die Geschäftsidee basiert auf einer damals noch neuen, heute aber ausgereiften und hochmodernen Technologie: Entwicklung und Herstellung von maßgeschneiderten Faserverbundmaterialen.

Bei diesen ultraleichten Materialien, die unter dem Markennamen Tepex angeboten werden, handelt es sich um Kunststoffe, die mit Geweben beispielsweise aus Glasfasern verstärkt sind. Wichtige Absatzmärkte stellen die Automobilindustrie und die Elektro-/ Elektronikbranche dar. Weiterhin findet die Leichtbau-Technologie von Bond-Laminates im Sport- und Freizeitbereich Anwendung, beispielsweise in Schuhen, Snowboard-Helmen, Bremshebeln von Fahrrädern und Lautsprechermembranen. Produktionsstandort, Test- und Laboreinrichtungen befinden sich in Brilon. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 90 Mitarbeiter.

Christian Obermann, Geschäftsführer von Bond-Laminates, sagt: „Mit LANXESS haben wir einen starken Partner gefunden, mit dem wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt haben. Unsere Produktpaletten ergänzen sich hervorragend. Insbesondere für den Leichtbau können wir nun mittels der Hybridtechnik, also der Kombination aus kurz- und endlosfaserverstärkten Kunststoffen, maßgeschneiderte und kosteneffiziente Lösungen für Großserienanwendungen liefern. Im Rahmen unseres HiAnt-Servicepakets sind wir darüber hinaus in der Lage, auch komplexen Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich Bauteilauslegung und Verfahrensentwicklung zu begegnen.“

Bewegte Geschichte

Das Unternehmen Bond-Laminates ist aus der ehemaligen Composite-Sparte von DuPont hervorgegangen. Als das Chemieunternehmen im Jahr 1997 beschloss, diesen Bereich nicht weiter zu verfolgen, übernahmen zwei ehemalige DuPont-Mitarbeiter im Rahmen eines Management-Buy-Outs die Vertriebs- und Technologierechte an der Marke Tepex und gründeten die Firma Bond-Laminates. Noch im selben Jahr richtete das junge Unternehmen einen Produktionsstandort beim Maschinenbau-Unternehmen Held Technologie GmbH im württembergischen Trossingen nahe Villingen-Schwenningen ein. Schon DuPont hatte dort Produktionsanlagen für seine Versuche genutzt. Zum Jahrtausendwechsel beteiligte sich die Centrotec Sustainable AG an Bond-Laminates, 2001 erfolgte der Umzug nach Brilon.

Von da an ging es stetig bergauf. 2006 war Bond-Laminates den Räumlichkeiten bei Centrotech entwachsen und zog in das heutige Firmengebäude in die Straße Am Patbergschen Dorn 11 um. Im selben Jahr stieg die Mitarbeiterzahl auf mehr als 30 Mitarbeiter. Das mehrgleisige Geschäftsmodell von Bond-Laminates – Automotive, Sport, Consumer Electronics und weitere Bereiche – zahlte sich aus.

Bond-Laminates wird Teil von LANXESS

Im September 2012 übernahm der in Köln ansässige Spezialchemie-Konzern LANXESS die Bond-Laminates GmbH. Sie wurde in den Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM) von LANXESS integriert, der von Michael Zobel geleitet wird. „Hier verbinden sich zwei Partner, die jeweils für sich Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Unsere Vision ist: Differenzierung durch Wachstum und Technologie – und das verbindet uns“, sagte Zobel bei der Übernahme. Das bekräftigt der LANXESS-Geschäftsbereichsleiter auch noch heute: „Mit den Tepex-Produkten haben wir eine führende Position bei der Technologie und im Markt der thermoplastischen Hochleistungsfaserverbundwerkstoffe. Und wir haben noch gar nicht alle Potenziale ausgeschöpft.“

LANXESS hatte bereits seit 2006 mit Bond-Laminates an mehreren erfolgreichen Projekten für die Automobilindustrie zusammengearbeitet. Durch den Erwerb hat das international tätige Unternehmen sein innovatives Produktportfolio von Materialien für den automobilen Leichtbau ausgebaut. Die 100-prozentige LANXESS-Tochtergesellschaft Bond-Laminates wird seit 2017 von Christian Obermann geführt.

Verbundmaterialien mit hohem Potenzial für den Leichtbau

Im Vergleich zur Verarbeitung von Metallen lässt sich mit thermoplastischen Verbundmaterialien ein deutlich höheres Potenzial an Funktionsintegration realisieren, wodurch sich Herstellkosten senken lassen und die Gestaltungsfreiheit erhöht wird. Darüber hinaus gestattet die Hybridtechnik neben dem werkstofflichen auch die Realisierung von konstruktivem Leichtbau, womit sich Gewichtseinsparungen von bis zu 50 Prozent erzielen lassen. Darüber hinaus können der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen eines Autos gesenkt werden. Das Potenzial dieser Materialklasse bestätigt Obermann: „Die Tepex-Technologie kommt mittlerweile für eine große Bandbreite an Anwendungen im Automobilbau zum Einsatz – Tendenz steigend. Sie wird beispielsweise für die Herstellung von Unterbodenverkleidungen, Sitzlehnen, Modulträgern, Batteriekonsolen, Frontend-Komponenten, Bremspedalen und Stoßfängerträgern eingesetzt. Zukünftig sind vielfältige weitere Leichtbauanwendungen denkbar, nicht nur bei herkömmlichen Automobilen mit Verbrennungsmotoren, sondern auch im Bereich E-Mobilität.“

Bond-Laminates und der Geschäftsbereich High Performance Materials gehören zum Segment Engineering Materials, das im Geschäftsjahr 2016 einen Gesamtumsatz von 1,1 Milliarden Euro erzielte. HPM beschäftigt weltweit rund 1.600 Mitarbeiter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen einschließlich Annahmen, Erwartungen und Meinungen der Gesellschaft sowie der Wiedergabe von Annahmen und Meinungen Dritter. Verschiedene bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die Ergebnisse, die finanzielle Lage oder die wirtschaftliche Entwicklung von LANXESS AG erheblich von den hier ausdrücklich oder indirekt dargestellten Erwartungen abweicht. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Annahmen, die diesen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegen, zutreffend sind und übernimmt keinerlei Verantwortung für die zukünftige Richtigkeit der in dieser Erklärung getroffenen Aussagen oder den tatsächlichen Eintritt der hier dargestellten zukünftigen Entwicklungen. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr (weder direkt noch indirekt) für die hier genannten Informationen, Schätzungen, Zielerwartungen und Meinungen, und auf diese darf nicht vertraut werden. Die LANXESS AG übernimmt keine Verantwortung für etwaige Fehler, fehlende oder unrichtige Aussagen in dieser Mitteilung. Dementsprechend übernimmt auch kein Vertreter der LANXESS AG oder eines Konzernunternehmens oder eines ihrer jeweiligen Organe irgendeine Verantwortung, die aus der Verwendung dieses Dokuments direkt oder indirekt folgen könnte.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2016 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 75 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen. Mit ARLANXEO, einem Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco, ist LANXESS zudem führender Anbieter für synthetischen Kautschuk. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) und FTSE4Good.

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