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Vergütung des Aufsichtsrat

(Geschäftsjahr 2018)

 

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 12 der Satzung
der Gesellschaft festgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der
LANXESS AG erhalten danach eine jährliche Festvergütung in
Höhe von 80 T€. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das
Dreifache der Festvergütung, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache.
Vorsitz und Mitgliedschaft in den Aufsichtsratsausschüssen
werden entsprechend dem Deutschen Corporate Governance Kodex gesondert vergütet.

 

Vergütung von Ausschüssen/Mandaten

 

Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss
angehören, erhalten zusätzlich ein Halb der festen Vergütung.
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses erhält zusätzlich
ein weiteres Halb der festen Vergütung. Aufsichtsratsmitglieder,
die in einem anderen Ausschuss als dem Prüfungsausschuss den
Vorsitz führen, erhalten zusätzlich ein Viertel der Festvergütung.
Insgesamt erhält ein Mitglied des Aufsichtsrats jedoch maximal
das Dreifache der Festvergütung.
Daneben werden den Aufsichtsratsmitgliedern ihre Auslagen
erstattet. Zusätzlich erhalten die Aufsichtsratsmitglieder 1,5 T€
Sitzungsgeld für jede Aufsichtsratssitzung und für jede Ausschusssitzung,
an der sie teilnehmen. Allerdings wird die Teilnahme
an Sitzungen des Ausschusses gem. § 27 Abs. 3 MitbestG und
des Nominierungsausschusses nicht vergütet. Für Aufsichtsratsmandate
in Konzerngesellschaften wird an die Mitglieder des Aufsichtsrats
nur eine Vergütung für die Tätigkeit im Aufsichtsrat der
LANXESS Deutschland GmbH in Höhe von jeweils 5 T€ gezahlt.

 

Langfristige variable Vergütung

 

Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder eine langfristige,
auf Nachhaltigkeit ausgerichtete variable Vergütungskomponente,
die sich auf die gewöhnliche Mandatszeit eines Aufsichtsratsmitglieds
(fünf Jahre) bezieht. Die variable Vergütungskomponente
wird anders als die fixe Vergütung nicht jedes Jahr gezahlt,
sondern nur einmal zum Ende der gewöhnlichen Mandatszeit
eines Aufsichtsratsmitglieds. Ist ein Aufsichtsratsmitglied kürzer
im Amt, vermindert sich der Betrag entsprechend.

Ob die variable Vergütung zur Auszahlung gelangt, hängt
davon ab, wie sich der Aktienkurs von LANXESS im Vergleich zum
Vergleichsindex Dow Jones STOXX 600 ChemicalsSM in den fünf
Jahren vom Beginn des Mandats bis zum Ende des Mandats eines
Aufsichtsratsmitglieds entwickelt. Verglichen werden der Durchschnitt
des Aktienkurses und des Index in den 90 Börsentagen
vor der Hauptversammlung, in der die Aufsichtsratsmitglieder
bestellt wurden, mit dem Durchschnitt des Aktienkurses und des
Index in den 90 Börsentagen vor der Hauptversammlung, mit
deren Beendigung das Mandat der Aufsichtsratsmitglieder endet.
Nur wenn der Aktienkurs sich besser als der Vergleichsindex entwickelt
hat, wird die variable Vergütung fällig. Die genaue Höhe der
variablen Vergütung bemisst sich wiederum danach, um wie viel
sich der Aktienkurs besser als der Vergleichsindex in den vergangenen
fünf Jahren entwickelt. Bei einem Unterschied von bis zu
10 Prozentpunkten wird für diesen Zeitraum von fünf Jahren eine
Vergütung von 50 T€ fällig, zwischen 10 und 20 Prozentpunkten
100 T€, darüber 150 T€.

Im Geschäftsjahr 2018 kam es zu keiner Auszahlung der
variablen Vergütung. Der erwartete Vergütungsanspruch für die laufenden
Mandatszeiten der Aufsichtsratsmitglieder wurde zum 31. Dezember
2018 mit 1.310 T€ (Vorjahr: 950 T€) bewertet und als Rückstellung ausgewiesen.

Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen hat im Berichtszeitraum
keines der Aufsichtsratsmitglieder erhalten. Kredite oder
Vorschüsse wurden den Aufsichtsratsmitgliedern im Berichtsjahr
nicht gewährt.

 

 

> Übersicht Vergütung des Aufsichtsrats