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21. April 2017

LANXESS übernimmt in Bergkamen Standort von Chemtura

  • Spezialchemie-Konzern integriert Geschäft mit Organometallen in den Geschäftsbereich Advanced Industrial Intermediates
  • Übernahme aller Mitarbeiter am Standort geplant
  • Einsatz der Produkte unter anderem für die Herstellung von Polymeren für die Kunststoff- und Gummiindustrie, Glasbeschichtungen und Photovoltaik-Modulen
  • LANXESS-Geschäftsbereichsleiter heißt neue Mitarbeiter in Bergkamen herzlich willkommen
  • Advanced Industrial Intermediates setzt – vor allem in Deutschland – auf Wachstum

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat mit der Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Chemtura zum 21. April 2017 auch dessen Standort in Bergkamen mit rund 290 Mitarbeitern übernommen. Im Werk an der Ernst-Schering-Straße werden Organometalle hergestellt. Organometalle sind chemische Verbindungen, die unter anderem als Katalysatoren in der Polymer-Produktion oder zur Synthese von Feinchemikalien und Pharmazeutika verwendet werden. Dieses Geschäft wird ab sofort im bestehenden LANXESS-Geschäftsbereich Advanced Industrial Intermediates (AII) geführt. AII ist einer der weltweit führenden Hersteller qualitativ hochwertiger Industriechemikalien mit nun insgesamt 13 Standorten in Europa, Asien und den USA.

„Bergkamen ist der größte und wichtigste Standort für unser globales Geschäft von metallorganischen Verbindungen. Organometalle sind für uns eine hervorragende Ergänzung zu unseren bestehenden Produkten und bieten zahlreiche Chancen, weiter zu wachsen“, erklärt Dirk Van Meirvenne, Leiter des LANXESS-Geschäftsbereichs Advanced Industrial Intermediates. „Wir heißen unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns in der LANXESS-Familie ganz herzlich willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.“

In Bergkamen werden vor allem aluminium- und zinnorganische Verbindungen hergestellt. Verwendung finden diese unter anderem bei der Produktion von Kunststoffen für Folien oder Sportschuh-Sohlen, bei der Herstellung von Glasbeschichtungen und Photovoltaik-Modulen sowie bei der Synthese von Feinchemikalien und Pharmaprodukten. Erst in den vergangenen Jahren hatte Chemtura rund 30 Millionen Euro in den Standort investiert. Zu den Anlagen in Bergkamen gehören neben einem Zinn- auch ein Aluminium- und Mehrzweck-Betrieb sowie eine Pilotanlage. Zudem ist der weltweite Forschungsbereich für Organometalle in Bergkamen angesiedelt.

Standort mit langer Tradition

Die Geschichte des Werkes in Bergkamen reicht weit zurück: Bis 1959 waren hier die Chemischen Werke Bergkamen tätig, die dann von der Schering AG übernommen wurden. In den 1960er Jahren begann Schering unter anderem mit der Produktion von aluminium- und zinnorganischen Verbindungen. Diese Sparte der Industriechemikalien wurde 1992 an die Witco Corporation verkauft. Durch weitere Firmenzusammenschlüsse in den Jahren 1999 und 2005 entstand die Chemtura Corporation, die jetzt vom Spezialchemie-Konzern LANXESS mit Sitz in Köln übernommen worden ist.

Geschäftsbereich AII setzt auf Wachstum

Der LANXESS-Geschäftsbereich Advanced Industrial Intermediates ist eine starke Säule im LANXESS-Konzern und setzt auf Wachstum. In den kommenden drei Jahren wird er insgesamt rund 100 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Produktionsanlagen für chemische Zwischenprodukte in Leverkusen, Krefeld-Uerdingen, Brunsbüttel sowie Antwerpen (Belgien) investieren. Bis zum Jahr 2020 sollen die Ausbaumaßnahmen abgeschlossen sein.

AII beschäftigt – inklusive des Organometallics Geschäfts – weltweit rund 2.500 Mitarbeiter. Der Bereich gehört zum LANXESS Segment Advanced Intermediates, das im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 1,74 Milliarden Euro erzielte.

Ausführliche Informationen bietet der Internetauftritt http://advancedindustrialintermediates.de.

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Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen einschließlich Annahmen, Erwartungen und Meinungen der Gesellschaft sowie der Wiedergabe von Annahmen und Meinungen Dritter. Verschiedene bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die Ergebnisse, die finanzielle Lage oder die wirtschaftliche Entwicklung von LANXESS AG erheblich von den hier ausdrücklich oder indirekt dargestellten Erwartungen abweicht. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Annahmen, die diesen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegen, zutreffend sind und übernimmt keinerlei Verantwortung für die zukünftige Richtigkeit der in dieser Erklärung getroffenen Aussagen oder den tatsächlichen Eintritt der hier dargestellten zukünftigen Entwicklungen. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr (weder direkt noch indirekt) für die hier genannten Informationen, Schätzungen, Zielerwartungen und Meinungen, und auf diese darf nicht vertraut werden. Die LANXESS AG übernimmt keine Verantwortung für etwaige Fehler, fehlende oder unrichtige Aussagen in dieser Mitteilung. Dementsprechend übernimmt auch kein Vertreter der LANXESS AG oder eines Konzernunternehmens oder eines ihrer jeweiligen Organe irgendeine Verantwortung, die aus der Verwendung dieses Dokuments direkt oder indirekt folgen könnte.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2016 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 75 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen. Mit ARLANXEO, einem Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco, ist LANXESS zudem führender Anbieter für synthetischen Kautschuk. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) und FTSE4Good.

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Frank Grodzki

Frank Grodzki
Leiter Allgemeine Presse und Fachpresse

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