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21. März 2016

Zehn Jahre Saltigo – Ein starkes Unternehmen mit starken Wurzeln

  • Entwicklung zu einem der weltweit führenden Exklusivsynthese-Spezialisten
  • Gesamtinvestitionen von rund 360 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren
  • Rund 60 Millionen Euro für den Ausbau des Standortes Leverkusen bis Ende 2017
  • Torsten Derr ab 1. April 2016 neuer Geschäftsführer

Leverkusen - Die Saltigo GmbH, eine hundertprozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, feiert am 1. April ihr zehnjähriges Bestehen. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2006 schreibt der in Leverkusen beheimatete Spezialist auf dem Gebiet der Exklusivsynthese chemischer Wirkstoffe und Zwischenprodukte, des so genannten „Custom Manufacturing“, kontinuierlich neue Kapitel einer zwar jungen, aber erfolgreichen Geschichte. „Wir haben uns mit unserem ausgewiesenen Know-how einen bedeutenden Platz in der Welt der Feinchemie erobert – und dabei dank des Engagements und der Solidarität aller Mitarbeiter auch schwierige Phasen gemeistert“, sagt Saltigo-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz im Vorfeld des Jubiläums. Saltigo produziert für rund 150 Kunden aus der agrochemischen und pharmazeutischen Industrie sowie aus der Feinchemie. Dabei entstehen Wirkstoffe und Zwischenprodukte für Pflanzenschutzmittel und Medikamente sowie Chemikalien für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter etwa der bewährte Insektenabwehr-Wirkstoff Saltidin.

Das Unternehmen beschäftigt global mehr als 1.200 Mitarbeiter und bearbeitet in insgesamt zehn Produktionsbetrieben an seinen beiden Standorten in Leverkusen und Dormagen jährlich bis zu 150 Kundenprojekte. Dabei begleitet Saltigo viele Kunden über weite Strecken des Produktlebenszyklus – oft bis zur Markteinführung eines neuen Endprodukts. Bereits bekannte Syntheseverfahren werden dabei in den Anlagen von Saltigo je nach benötigter Produktmenge und -qualität angepasst und – wenn möglich bzw. erforderlich – optimiert. Nicht zuletzt tragen derartige Optimierungen nachhaltig zum Geschäftserfolg von Saltigo und deren Kunden bei. „Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Prozessentwicklung und -optimierung heben wir uns auch aus Sicht unserer Kunden von vielen Wettbewerbern ab“, betont Schmitz.

Positive Geschäftsentwicklung

Auch Saltigo profitiert von der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kunden. Gerade das Agrochemie-Geschäft, dessen Anteil am Gesamtumsatz in den zehn Jahren seit der Gründung auf rund 75 Prozent angewachsen ist, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. „Hier wachsen wir in Teilen schneller als der Markt und schauen auch zuversichtlich in die Zukunft, selbst wenn die Nachfrage im globalen Agrochemiemarkt 2015 von einer Atempause geprägt war“, erklärt Schmitz. Auch der Unternehmensgewinn hat sich sehr erfreulich entwickelt. „Die Ertragskraft hat sich seit der Gründung des Unternehmens deutlich verbessert“, sagt Schmitz. Die gute Geschäftsentwicklung basiert auf Know-how und Erfahrung, auf proprietären Syntheseverfahren sowie einem breiten Spektrum an Technologien und Produkten. „Ganz wesentlich schätzen unsere Kunden das hoch effiziente Projektmanagement – ein Garant für Transparenz, Liefersicherheit, Termintreue und Kostendisziplin“, weiß Schmitz.

Kundengerecht und wettbewerbsfähig ausgerichtet

Um Saltigo schnell und nachhaltig erfolgreich aufzustellen, waren seit der Unternehmensgründung zahlreiche grundsätzliche Weichenstellungen notwendig. Besonders zu Beginn wurden Betriebe geschlossen, Stellen abgebaut und Organisationsstrukturen verändert. Der Umbau des Unternehmens zu einem marktorientierten Exklusivsynthese-Dienstleister für unterschiedliche Branchen wurde schon in den ersten beiden Jahren des Bestehens von Investitionen in Millionenhöhe begleitet. So wurde vor allem die Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten gesteigert. Dazu hat die Fokussierung auf die beiden Kundensegmente Agrochemikalien sowie Feinchemie inklusive Pharma entscheidend beigetragen.

Wertstiftende, fokussierte Investitionen

2008 schaltete Saltigo bereits auf Wachstum um. Das Unternehmen investierte in den Aufbau einer hochmodernen Produktionsanlage für die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Zwischenprodukten, die den strengen regulatorischen Anforderungen der „Current Good Manufacturing Practice“ (CGMP) entspricht und inzwischen mehrfach erfolgreich auditiert wurde, unter anderem von der US-amerikanischen „Food and Drug Administration“ (FDA).

Nur ein Jahr später startete ein Investitionsprojekt mit einem Schlüsselkunden aus der Agrochemie mit einem Volumen von rund 50 Millionen Euro. Dem folgte im Jahr 2012 eine strategische Fokussierung auf die Agrochemie und hier insbesondere auf Projekte mit – für diese Branche – großen Produktionsvolumina von bis zu 5.000 Tonnen pro Jahr.

2013 verlegte Saltigo seinen Unternehmenssitz von Langenfeld nach Leverkusen, um näher an das integrierte Produktionsnetzwerk zu rücken und damit auch organisatorisch noch flexibler und schneller zu werden. Im gleichen Jahr wurden rund 20 Millionen Euro in den Ausbau der Feststoffisolierung am Standort Leverkusen investiert.

2015 ließ Saltigo seiner ein Jahr zuvor aufgestellten „Vision 2020“ Taten folgen und kündigte Investitionen in Höhe von rund 60 Millionen Euro an, unter anderem für zwei neue Produktionsstraßen im Zentralen Technikum Organisch (ZeTO) in Leverkusen. Die Planungen dafür haben bereits begonnen, der Baubeginn ist für Mitte dieses Jahres vorgesehen. Ende 2017 soll die Produktion anlaufen. Die Gesamtinvestitionen an den Saltigo-Standorten summieren sich in den zehn Jahren seit Gründung des Unternehmens auf rund 360 Millionen Euro, davon fast 300 Millionen Euro allein in das integrierte Produktionsnetzwerk am Standort Leverkusen.

Saltidin stark gefragt

Angesichts der in den vergangenen Wochen insbesondere in Brasilien stark gestiegenen Nachfrage hat Saltigo durch eine Reihe von verschiedenen Maßnahmen die Kapazität an seinem Standort in Dormagen für den Insektenabwehr-Wirkstoff Icaridin (Markenname Saltidin) fast verdoppelt und die Versorgung sichergestellt. In dem südamerikanischen Land grassiert derzeit das Zika-Virus besonders stark. Das Virus steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. Die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) empfiehlt bei unvermeidlichen Reisen in betroffene Gebiete Mückenabwehrmittel unter anderem mit dem Wirkstoff Icaridin für schwangere und stillende Frauen.

Der Wirkstoff Icaridin wird von zahlreichen Herstellern weltweit in Insektenabwehrmitteln eingesetzt. Erst Mitte Februar hatte Saltigo bekannt gegeben, dass der Absatz dieses Produkts in diesem Jahr gegenüber 2015 um voraussichtlich 50 Prozent gesteigert wird. Zur langfristigen Sicherung des weltweiten Bedarfs plant Saltigo kurzfristig zusätzliche Investitionen in den weiteren Ausbau der Kapazitäten.

Stabwechsel bei der Saltigo-Geschäftsführung

Am 1. April 2016 beginnt für Saltigo ein weiteres Kapitel der Unternehmensgeschichte. Exakt am Tag des Gründungsjubiläums übernimmt Torsten Derr, derzeit noch Leiter der LANXESS-Vorstandsinitiative „Commercial & Supply Chain Excellence“, die Geschäftsführung der Saltigo GmbH. Wolfgang Schmitz, der das Unternehmen seit 2007 leitet, geht nach 41 Jahren aktiver Tätigkeit in der chemischen Industrie in den Ruhestand. „Saltigo wird auch künftig eine führende Rolle in der Exklusivsynthese von Agro- und Feinchemikalien spielen“, kündigt Derr bereits an. „Wir werden mit unserer Expertise, unserer Flexibilität, unserer Innovationskraft und unserem erfolgreichen Projektmanagement auch weiterhin Mehrwert für unsere Kunden schaffen und damit unsere Marktposition behaupten und ausbauen.“


Die Saltigo GmbH ist einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Kundensynthese. Das Unternehmen des Spezialchemie-Konzerns LANXESS gehört zu dem Segment Advanced Intermediates, das im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 1,826 Milliarden Euro erzielte. Saltigo, mit Unternehmenszentrale in Leverkusen und Produktionsstätten in Leverkusen und Dormagen, beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter.

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