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02. Februar 2016

Mit Saltidin dem Zika-Virus vorbeugen

Insektenabwehrmittel mit dem Saltigo-Wirkstoff halten Mücken fern und schützen so vor Infektion mit gefährlichen Krankheiten

Leverkusen - Fernreisende, die tropische Regionen als Ziel haben, müssen aktuell besondere Sorgfalt walten lassen. Denn ein Mückenstich in feuchtwarmen Gegenden kann nicht nur eine Infektion mit Malaria oder Denguefieber zur Folge haben. Etwa in Brasilien, dem größten Land Südamerikas, bereitet derzeit mit dem Zika-Virus ein weiterer Erreger große Sorgen und hat die Behörden vor Ort bereits Ende 2015 dazu veranlasst, den Gesundheitsnotstand auszurufen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät nicht von Reisen in die Endemiegebiete ab. Sie empfiehlt aber, die Überträgertiere durch bedeckende Kleidung, Bettnetze und Anti-Mückenmittel mit Icaridin, als einem Mittel der Wahl, fernzuhalten. Die Saltigo GmbH produziert den bewährten Wirkstoff und vertreibt ihn unter dem Markennamen Saltidin. Er wird von zahlreichen Herstellern weltweit für die Formulierung von Insektenabwehrmitteln eingesetzt. „Saltidin hat bereits millionenfach Menschen wirksam vor Insektenstichen geschützt und wir hoffen, mit unserem Wirkstoff einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Zika-Virus-Endemie beitragen zu können“, sagte Saltigo Geschäftsführer Wolfgang Schmitz.

Nicht nur in den Tropen breitet sich das Virus rasant aus: Aktuellen Meldungen zufolge wurde das Zika-Virus jetzt auch in den europäischen Ländern Italien, Großbritannien, Spanien und in der Schweiz sowie in Dänemark in Blutproben von Patienten nachgewiesen. Die Betroffenen hatten sich zuvor auf Fernreisen angesteckt.

„Saltidin wehrt Mücken ab, indem es deren Geruchsrezeptoren beeinflusst. So ist ein Insekt nicht in der Lage, Menschen als Blutspender zu erkennen. Unser Wirkstoff ist kein Insektengift und auch für Menschen unbedenklich“, erklärt Dirk Sandri, Leiter Marketing Fine Chemicals bei Saltigo. Dies ist zusätzlich zur guten Hautverträglichkeit ein besonderer Produktvorteil. Denn damit hergestellte Formulierungen können auch während einer Schwangerschaft verwendet werden. Für werdende Mütter ist ein Schutz vor Stichen von tagaktiven Überträgermücken – vor allem in Brasilien, Kolumbien, Surinam, Samoa und Kap Verde – derzeit besonders wichtig. Denn das laut der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) mittlerweile in 18 lateinamerikanischen Ländern und der Karibik grassierende Zika-Virus steht im Verdacht, für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich zu sein. Ob und wie das Virus eine Mikrozephalie verursacht, durch die Kinder mit ungewöhnlich kleinen Köpfen und geistig beeinträchtigt geboren werden, ist noch ungeklärt. Forscher prüfen derzeit den Zusammenhang, mit den Ergebnissen ist aber erst in einigen Monaten zu rechen.

In Lateinamerika breitet sich das Zika-Virus so rasant aus, dass die WHO den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat. Die EU warnt Schwangere bereits seit November 2015 vor Reisen nach Südamerika. Die USA zogen Mitte Januar nach. Die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) empfiehlt bei unvermeidlichen Reisen Mückenabwehrmittel unter anderem mit dem Wirkstoff Icaridin für schwangere und stillende Frauen sowie Kinder ab einem Alter von zwei Jahren.

Der Erreger des Zika-Virus stammt ursprünglich aus einem gleichnamigen Gebiet Zika in Uganda. Wie das noch kaum erforschte Virus, das bisher nur in wenigen Fällen in Afrika und vereinzelt in Asien verbreitet war, nach Brasilien gelangt ist, ist noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht, dass es ebenso wie das Dengue-Fieber von der Ägyptischen Tigermücke, gegen die sich Produkte auf Basis von Saltidin als wirksames Mittel bewährt haben, übertragen wird. Ähnlich wie bei den bekannteren tropischen Infektionskrankheiten treten zunächst harmlos wirkende Symptome wie Gelenkschmerzen, Ausschlag, Kopfweh oder leichtes Fieber auf.

Saltidin schützt vielseitig

Chemisch gesehen ist Saltidin ein 1-(1-Methylpropoxycarbonyl)-2-(2-hydroxyethyl)piperidin oder kurz: Icaridin. Es ist geruchsneutral, nicht hautreizend oder -sensibilisierend und klebt nicht auf der Haut. Der Wirkstoff ist gut für die unterschiedlichsten Formulierungen und Darreichungsformen von Insektenschutzmitteln geeignet: Er ist klar löslich in Alkohol-Wasser-Gemischen, mikrobiologisch stabil, nicht korrosiv und zudem gut verträglich mit einer Vielzahl von Kunststoffen. Umfangreiche Labor- und Feldversuche belegen die breite Wirksamkeit gegen Blutsauger wie Mücken, Fliegen, Zecken, Gnitzen, Bremsen, Ameisen und Schaben.

Ausführliche Informationen zu dem Insektenrepellent von Saltigo sind im Internet unter www.saltidin.de erhältlich.


Die Saltigo GmbH ist einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet der Kundensynthese. Das Unternehmen des Spezialchemie-Konzerns LANXESS gehört zu dem Segment Advanced Intermediates, das im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 1,643 Milliarden Euro erzielte. Saltigo, mit Unternehmenszentrale in Leverkusen und Produktionsstätten in Leverkusen und Dormagen, beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter.

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Ilona Kawan

Ilona Kawan
Pressesprecherin Fachmedien

Tel.: +49 221 8885 1684

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