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27. Januar 2016

LANXESS-Additive auf der Tire Technology Expo 2016 in Hannover

Reifen ganz nach vorne bringen

  • Aktuelle Investitionen in Reifenheizbälge (Bladder)
  • Rhenowave-System auf neuem Leistungsniveau
  • Vortrag über Verarbeitungshilfsmittel

Köln - Der Geschäftsbereich Rhein Chemie Additives (ADD) des Kölner Spezialchemie-Konzerns LANXESS präsentiert sich auf der Tire Technology Expo 2016 in Bestform. Von der Neuformierung vor gut einem Jahr, mit der die meisten Additiv-Geschäfte des Konzerns unter einem Dach gebündet wurden, profitieren auch LANXESS-Kunden in der Reifenbranche – was nicht nur aktuelle Investitionen in den Ausbau des Geschäfts mit den innovativen Rhenoshape-Reifenheizbälgen belegen: Im besonderen Fokus der Kautschuk-Experten von ADD stehen am LANXESS-Stand C112 vordispergierte, polymergebundene Additive, Verarbeitungswirkstoffe sowie Vulkanisations- und Füllstoffaktivatoren. Ebenso von Interesse sind das umfangreiche Portfolio an Rhenodiv-Trennmitteln, die Laufstreifen-Markierungsfarben der Rhenomark-Familie und das hochinnovative Inline-Prozessüberwachungssystem Rhenowave, von dem vor allem Kautschukverarbeiter mit einem großen Durchsatz profitieren.

In einem ausführlichen Referat setzt sich LANXESS-Experte Torsten Ziser zudem mit den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Prozesshilfsmitteln bei der Verarbeitung von Silica-Mischungen sowie deren Einfluss auf die Endeigenschaften der Vulkanisate auseinander.

Reifenheizbälge durch Permanent-Coating weiter verbessert

„Die Reifenbranche ist nach wie vor einer unserer wichtigsten Kunden“, sagt Dietmar Hoff, Leiter des Produktmanagements Tire Products bei ADD. „In unserer Rubber Business Line stehen alleine Reifenheizbälge plus der dazugehörigen Trennmittel für rund ein Fünftel des Umsatzes. LANXESS ist der einzige unabhängige Anbieter weltweit, der diese sogenannten Bladder mitsamt der optimal darauf abgestimmten Trennmittel aus einer Hand anbieten kann. Bladder mit Permanent-Coating erleichtern nochmals die Arbeit der Reifenproduzenten – sie machen ein ständiges Nachsprühen von Trennmitteln überflüssig und helfen so, den Produktionsprozess erheblich effizienter zu gestalten.“

Zum Engagement von LANXESS im Bladder-Geschäft gehören unter anderem der Start einer neuen Produktionsanlage für Bladder zur Herstellung von Traktor-Reifen in Burzaco, Argentinien, und die kürzlich erfolgte Eröffnung einer neuen Produktionslinie für Vulkanisationsheizbälge zur Herstellung von Pkw- und Nutzfahrzeugreifen in Qingdao, China. Diese Anlage – die vierte Bladder-Produktion von LANXESS – soll das globale Produktionsnetzwerk des Anbieters ganz besonders in dieser wichtigen Region stärken: In China werden weltweit am meisten Reifen produziert.

In Qingdao werden Heizbälge sowohl im Kompressions- als auch im Spritzgussverfahren produziert. Die anderen Bladder-Produktionsstandorte von LANXESS werden permanent ausgebaut und derzeit zum Beispiel um neue Extruder ergänzt. Am Standort Porto Feliz, Brasilien, wurde kürzlich zudem das hauseigene Rhenowave-System von LANXESS implementiert.

Wirtschaftlichere Produktion, geringer Ausschuss: Rhenowave

Dieses Inline-Prozessüberwachungssystem von LANXESS fungiert hier als integraler Bestandteil der Mischungs- und Extrusionslinie – und erklimmt in Brasilien zugleich eine neue Stufe: Mittels Ultraschall erkennt Rhenowave ohne aufwändige Stichprobenentnahme, ob die Kautschukmischung Verunreinigungen enthält. Auch die Homogenität des Extrudats lässt sich nun unmittelbar beurteilen. Jüngste Weiterentwicklungen machen sogar die Analyse der Verteilung von Vulkanisationsmitteln wie Rhenogran AP möglich – über die Zugabe geeigneter Marker. „Mit Rhenowave können wir jetzt endlich gültige Aussagen über die Dispersion von Füllstoffen und Vernetzern machen – direkt am Extruder, also dort, wo es darauf ankommt“, so Benjamin Bechem, Marketing New Technologies. „Damit ermöglicht das System dem Anwender, seine Produktion wirtschaftlicher zu gestalten, ohne dass sich die Ausschussraten erhöhen. Hier standen viele Anwender kontinuierlicher Produktionsverfahren in der Gummi-Anwendungstechnik bislang vor einem erheblichen Zielkonflikt.“

„Diese beiden Beispiele, Bladder und Rhenowave, zeigen in besonderer Weise, wie wir in der Gummi-Fachwelt wahrgenommen werden“, so Hoff: „Wir sind weit mehr als ein klassischer Additiv-Lieferant. Wir sind ein Partner, der Lösungen für Probleme anbietet, vor denen die Gummibranche steht. Der Kunde entscheidet sich für eine Technologie – und wir bieten nahezu alles, was er braucht, um damit optimale Ergebnisse zu erzielen. Und zwar aus einer Hand: Unsere Marketing-Teams, die sich speziell um die Belange unterschiedlicher Kunden kümmern – große Reifenhersteller brauchen eine andere Betreuung als kleinere Hersteller technischer Gummiartikel – greifen bei Rhein Chemie Additives auf ein erheblich gewachsenes Portfolio zurück, das man in dieser Vielfalt in der Branche kaum ein zweites Mal finden wird. Das macht uns für viele Kunden zu einem noch schlagkräftigeren Partner.“

Problemlösungen mit smarter Chemie

Zugleich fördert die neue Struktur des Geschäftsbereichs ADD LANXESS-interne Synergieeffekte. Ein Beispiel sind mögliche Chancen, die sich durch die Nutzung von „Kunststoff-Weichmachern“ in Gummi ergeben könnten. Möglicherweise lassen sich damit sogar die dynamischen Eigenschaften von Reifen beeinflussen – dies wird derzeit analysiert.

Die Expertise in der Kautschukchemie bleibt ein wichtiges Standbein von Rhein Chemie Additives. Das zeigt auch der Vortrag unter dem Titel „Processing promoters as problem solvers for silica compounds“, den LANXESS-Anwendungstechniker Torsten Ziser in Hannover vor Fachpublikum halten wird: Verarbeitungshilfsmittel sollen bewirken, dass sich Füllstoffe möglichst homogen in der Gummimischung verteilen. Diese Aufgabe erfüllen sie, indem sie die Viskosität des Compounds verringern – was allerdings auch die Eigenschaften des Vulkanisats beeinflussen kann. So können diese Additive auch die Performance des Reifens mitprägen. Der Einsatz von Aktiplast STA/S oder Aktiplast GE 2340 führt zu einer Reduktion von tan δ bei 60 °C und bewirkt einen verringerten Rollwiderstand. In seinem Referat betrachtet Ziser das umfangreiche Angebot von LANXESS hinsichtlich dieser Problematik und arbeitet die Eigenschaften und Besonderheiten einzelner Produkte heraus.

„Wir laden alle Besucher der Tagung ein, dieses Thema und andere Fragen an unserem Stand C112 mit den anwesenden Kollegen zu diskutieren“, so Hoff. „LANXESS engagiert sich bewusst nur in ausgewählten Additiv-Märkten: Überall da, wo wir mit unseren Produkten, mit Technologien und Services wirklich etwas ausrichten und einen Mehrwert schaffen können. Die Reifenbranche ist hier sicher der Idealfall – und die Tire Technology-Tagung das zentrale Event der Industrie. Wir freuen uns über den fachlichen Austausch!“

Weitere informationen sind unter www.rhenowave.lanxess.com verfügbar.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2014 einen Umsatz von 8,0 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 16.300 Mitarbeiter in 29 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 52 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) und FTSE4Good.

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Martina Bitterlich

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