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20. Januar 2016

LANXESS unterstützt Flüchtlinge in Brunsbüttel und Itzehoe mit insgesamt 35.000 Euro

  • Spezialchemie-Konzern initiiert Hilfsprogramm
  • Zweckgebundene Projekte in Absprache mit der Stadtverwaltung und den politischen Entscheidungsträgern

Brunsbüttel - Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hilft Flüchtlingen an seinem Standort in Brunsbüttel und stellt dafür 30.000 Euro bereit. Die finanzielle Unterstützung fließt bedarfsgerecht an ausgewählte Projekte in der Stadt. Weitere 5.000 Euro erhält das Regionale Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (RBZ) im nahegelegenen Itzehoe. „Wir möchten einen sinnvollen Beitrag leisten, der zum einen die unmittelbare Not der Schutz suchenden Menschen lindert und ihnen zum anderen Chancen für die Zukunft eröffnet“, sagt Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied der LANXESS AG.

In Absprache mit dem Fachdienst für Bildung und Soziales der Stadt Brunsbüttel stellt der Spezialchemie-Konzern 12.500 Euro für die Unterstützung der Flüchtlingsarbeit der Volkshochschule in Brunsbüttel zur Verfügung. Die VHS finanziert damit Alphabetisierungskurse für Flüchtlinge mit speziellem Förderbedarf. Zudem sollen die Weiterbildung und Begleitung der ehrenamtlichen Sprachpartner intensiviert und erste berufshinführende Angebote realisiert werden. „Ich freue mich, dass LANXESS sich in Brunsbüttel engagiert und die Akteure bei den Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit unterstützt. Das ist ein großartiges Zeichen der Anerkennung für die ehrenamtlichen Helfer und für die Volkshochschule“, sagt Stefan Mohrdieck, Bürgermeister der Stadt Brunsbüttel.

Zusätzliche 17.500 Euro wendet LANXESS für das ehrenamtliche Engagement des Vereins „Brunsbüttel hilft e.V.“ auf. Neben der Begleitung der Flüchtlinge im täglichen Leben – etwa bei Behördengängen oder Arztbesuchen, bei der Wohnungssuche oder Problemen der Kinder in der Schule – eröffnet der Verein in Kürze einen Treffpunkt für die Flüchtlinge.

Weitere 5.000 Euro fließen in Sprachkurse „Deutsch als Zweitsprache“ des RBZ Steinburg in Itzehoe. Ziel ist es, die Teilnehmer für einen deutschen Schulabschluss vorzubereiten, um damit die Grundvoraussetzung für einen möglichen Berufseinstieg zu schaffen. „Ich bin in Anbetracht der enormen Herausforderungen außerordentlich dankbar, dass Unternehmen wie LANXESS ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in vorbildlicher Weise gerecht werden“, sagt Mark Helfrich, Mitglied des Deutschen Bundestages und Abgeordneter des Wahlkreises Steinburg-Dithmarschen Süd.

Das Engagement in Brunsbüttel und Umgebung ist Teil eines im Oktober 2015 gestarteten, deutschlandweiten Hilfsprogramms von LANXESS, für das der Konzern an seinen Standorten insgesamt 400.000 Euro bereit stellt.

LANXESS ermöglicht Mitarbeitern bezahlte Freistellung

Neben der finanziellen Unterstützung ermöglicht der Spezialchemie-Konzern – in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie – auch eine bezahlte Freistellung, damit sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich und hinreichend für Flüchtlinge engagieren können. Beschäftigten, die sich bei etablierten Hilfsorganisationen beteiligen, gewährt der Konzern – nach Rücksprache mit dem jeweiligen Vorgesetzten und sofern betrieblich realisierbar – bis zu acht arbeitsfreie Tage. Für lokale und selbstinitiierte Hilfsprojekte stellt LANXESS engagierte Mitarbeiter bis zu zwei Tage bezahlt frei. Zudem können auch Zeitguthaben, Arbeitszeitregelungen und Urlaubstage flexibel und unbürokratisch in Anspruch genommen werden.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2014 einen Umsatz von 8,0 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 16.300 Mitarbeiter in 29 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 52 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) und FTSE4Good.

Kontakt

Frank Grodzki

Frank Grodzki
Leiter Allgemeine Presse und Fachpresse

Tel.: +49 221 8885 4043

Fax.: +49 221 8885 4994

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