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Am „Automotive Day Poland“ sprach Flemming B. Björnslev mit uns über den Markt, aktuelle Tendenzen und warum es wichtig ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Wo der Automobilkunde König ist!
LANXESS: Herr Björnslev, Sie leiten die LANXESS Geschäftstätigkeiten in Mittel- und Osteuropa. Könnten Sie uns zum Einstieg eine kurze Übersicht der letzten Jahre geben?
Björnslev: Unsere Gesellschaft LANXESS CEE ist ein sehr junges Mitglied der LANXESS Familie. Sie wurde 2008 gegründet, um die geschäftlichen Aktivitäten aller Business Units in den wachsenden Märkten in Mittel- und Osteuropa zu managen.
Wir haben Bratislava als Hauptsitz ausgewählt und andere Vertriebsniederlassungen wurden in Wien, Budapest und Warschau aufgebaut. Es ist unsere “Mission” hauptsächlich nationale und internationale Reifenhersteller mit unseren speziellen Kautschuk Produkten zu beliefern, die zunehmend ihre Produktionskapazitäten in Mittel- und Osteuropa ausweiten.
Im April haben wir erfolgreich unseren ersten “Automotive Day” und die "Mobility Night" in Bratislava veranstaltet, und jetzt bringen wir dieses Event nach Warschau in Polen, welches einen großen Anteil an den CEE Verkäufen hat. Wir freuen uns schon sehr auf die Veranstaltung in Warschau. Über 100 Gäste haben zugesagt - das bedeutet, dass unser Angebot und das, was wir zu sagen haben, auf reges Interesse stößt.
LANXESS: Sie haben viele Kunden und Gastredner von Unternehmen wie Volkswagen Polen und MAN zum allerersten “Automotive Day” in Polen eingeladen. Warum genau veranstalten Sie dieses Event hier?
Björnslev: Obwohl wir seit einigen Jahren im polnischen Markt mit einem Vertriebsbüro präsent sind, möchten wir das “Automotive Day” Event als eine Gelegenheit nutzen, um uns als Unternehmen noch einmal genauer vorzustellen und unser Portfolio unseren aktuellen Kunden und zukünftigen Kunden zu präsentieren. LANXESS produziert keine Teile, die direkt in Autos eingebaut werden, aber wir sind ein technologiegetriebenes Unternehmen, das Hightech-Produkte herstellt und innovative Anwendungen anbietet, die in diese Autoteile integriert sind. Dass weiß nicht jeder. Die Veranstaltung in Warschau erlaubt es uns, unser Wissen im Bereich Hightech-Kautschuk zu demonstrieren, welches die Herstellung von sogenannten Grünen Reifen ermöglicht. Außerdem präsentieren wir unsere vielseitigen Kunststoffe, die oft beim Automolbau zum Einsatz kommen und etwa eine Leichtbaukonstruktion bei Fahrzeugen ermöglicht.
Nicht zuletzt ist das Thema der Konferenzen “Entwicklung und Innovation für „Moderne Mobilität“, wo wir auch eine hochklassige Plattform etablieren wollen, um „Moderne Mobilität“ zu präsentieren und darüber mit unseren Gästen zu diskutieren. Natürlich werden wir zukünftige Trends wie Leichtbaukonstruktionen und e-Mobilität ansprechen.
LANXESS: Polen besitzt keine eigene Automarke. Könnten Sie uns etwas über den Markt erzählen und warum es sich immer noch lohnt dort einen “Automotive Day” zu veranstalten?
Björnslev: Es stimmt zwar, dass Polen keine eigene Marke im Land herstellt, aber es stimmt auch, dass große internationale Autohersteller in Polen produzieren. Fiat zum Beispiel hat angefangen den neuen Lancia Ypsilon in Tychy herzustellen und zielt auf einen Output von 60.000 Autos in 2011. Opel hat auch ein Werk in Gliwice, wo das sehr erfolgreiche Astra Model gebaut wird.
Volkswagen ist in Polen präsent und hat die Produktion im Werk in Poznan gesteigert. Hier werden nicht nur Autos, sondern auch Transporter gebaut. So wie das Gehaltsniveau der polnischen Bevölkerung steigt und es eine wachsende Mittelklasse gibt, steigt auch zunehmend der Konsum an Autos, was Polen zu einer guten Plattform für den “Automotive Day” macht.
LANXESS: Wenn wir schon von zukünftiger Mobilität sprechen: Welche Rolle wird LANXESS bei der Entwicklung spielen?
Björnslev: Ich weiß, dass LANXESS eine große Rolle bei der Entwicklung zukünftiger Mobilität spielen wird. Autos müssen leichter und leichter werden, um Kraftstoff zu sparen und Mobilität billiger und nachhaltiger zu gestalten. Wir haben mit unseren innovativen Materialien dafür Lösungen erarbeitet, die in Fahrzeugen benutzt werden können. Es wird auch einen großen Schritt in Richtung “Grüne Mobilität” geben und besonders “Grüne Reifen”, die eine besondere Art von Kautschuk erfordern, den wir produzieren.
Seitdem wir vor über 100 Jahren synthetischen Kautschuk erfunden haben, haben wir in diesem Bereich ein unvergleichliches Fachwissen und können deshalb mit den Autofirmen und ihren Lieferanten zusammenarbeiten, um innovative Lösungen für die Zukunft zu finden. Wir haben das schon in der Vergangenheit an unseren “Rubber Days” und dem letzten “Automotive Day” in Brasilien demonstriert.
LANXESS: Vielen Dank für das Gespräch!